MA12 Frequenzversatz

Wenn der MA12 nicht richtig will.

Längere Forschungsarbeiten am lebenden Objekt haben folgende Probleme und ihre Lösungen gebracht:

Grundlage:
1. Die Mittenfrequenz von Ladderfiltern liegt immer etwas unterhalb der Frequenz des Einzelquarzes.
2. Die BFO Quarze lassen sich nur nach unten ziehen.

Damit der MA12 richtig arbeitet, soll der RX BFO etwa 600 Hz unterhalb der Filterfrequenz arbeiten, der TX Trägergeneartor auf der Filterfrequenz.

Problem 1: RX unempfindlich, piepsiger Mithörton.
Wir haben festgestellt, dass einige Keramiktrimmer extrem nebe dem Sollwert liegen, die maximale kapazität ist in diesem Fall viel zu niedrig. Hat man jetzt noch einen Quarz erwischt, der selbst etwas hoch in der Frequenz liegt, dann schwingt der BFO viel zu hoch. Misst man die Frequenz ohne den Oszillator zu belasten, so liegt meist oberhalb von 4,016 MHz, gemessen wurden auch schon 4,918 MHz. messen ohne Belastung: Ein HF Schnüffler, also ein Stück Draht mit einer Schlaufe am Ende und ein KW RX sind ideal.

Lösung: Austausch des 50pF Keramok-Trimmers gegen einen Trimmer mit höherer Endkapazität.

Problem 2: RX BFO steht auf 600Hz, ein Signal eines anderen Transceivers wird sauber gehört, der VFO des MA12 steht auf der Stelle des lautesten Empfangs. Sendet man nun mit dem MA12 ohne den VFO zu verstellen, dann muss beim anderen Transceiver die RIT verstellt werden, um den MA12 optimal zu hören. Der MA12 ist als nicht transceiv.

Ursache: Der Trägergenerator schwingt auf einer zu tiefen Frequenz. Das passiert, wenn man einen Quarz erwischt hat, der sowieso schon etwas tief liegt. Der Ziehtrimmer ist schon auf die niedrigste kapazität gestellt.

Abhilfe:
C23 wird auf 33pF verkleiner. Dadurch wird die Gesamt-Kapazität C23/C24, die paralle zum Ziehtrimmer liegt erheblich kleiner und der Quarz schwingt auf einer höheren Frequenz.